Talo

Ausgangsspunkt dieser Arbeit war das Semesterthema »Zufallsbegegnungen – Chance Encounters«, indem es darum ging, mittels des Prinzips des Zufalls zu einer neuen Schrift zu gelangen und diese im Type-Design-Programm Fontlab digital umzusetzen.
Ich habe folgende Parameter für meine Schrift gezogen: Hoher Kontrast, Monospace und Komplex.

Meine erste Assoziation zu den drei Parametern waren die eher historischen Initialalphabete und ich fand die Verbindung von Schrift und Bild, beziehungsweise den Moment, in dem Schrift zum Bild wird sehr interessant. Entstanden ist das Specimen mit der Dokumentation meines Arbeitsprozesses und die drei Schriftschnitte »TALO Outline«, »TALO Regular« und »TALO Bright«, welche sich wiederum aus drei Schriftschnitten zusammensetzt.

Der Name TALO resultiert aus meiner Suche nach einem kurzen, prägnanten Wort, welches Bezug auf die Buchstabenform nimmt. TALO ist das finnische Wort für Haus und beschreibt den architektonischen Aufbau meiner Buchstaben, bestehend aus dem Fundament, dem Haus an sich und dem Dach. Die Bilder für das Type-Specimen habe ich nach dem Zufallsprinzip aus einem fahrenden Zug heraus fotografiert.